6 wertvolle Tipps, wie du die Intensität deiner Meditation regulieren kannst

Meditation kann eine unglaublich intensive Erfahrung sein. Manchmal ist sie sogar so durchdringend, dass es uns schwer fällt, den inneren Abstand aufrecht zu erhalten.

Für den Fall, dass dich Gefühle und Empfindungen beim Meditieren zu überwältigen drohen, können folgende Herangehensweisen sehr hilfreich sein.


#1 Schwierige Wahrnehmungen
≠ Achtsamkeit

Mach dir bewusst, dass nicht die Meditation diese Gefühle auslöst sondern, dass du sie dadurch lediglich unverfälscht wahrnimmst. Im Alltag sind diese Emotionen häufig unterdrückt oder du lenkst dich davon ab.

 

 #2 Aufmerksamkeit wieder auf die Achtsamkeit lenken

Versuche deinen Geist so auszurichten, dass du den jetzigen Moment wieder mit den achtsamen Augen des inneren Beobachters wahrnehmen kannst. Dadurch schaffst du Distanz zu der überbordenden Erfahrung.

Diesen Effekt unterstützt du zusätzlich, indem du benennst, was du gerade spürst. „Aha, da ist Wut.“ Wenn es eine Mischung verschiedener Gefühle ist, benenne das stärkste.

Diese Methode eignet sich auch gut bei körperlichen Schmerzen.

 

#3 Emotion im Körper aufspüren

Spüre in deinen Körper hinein: Wo und wie zeigt sich das Gefühl? Vielleicht als Anspannung in den Armen oder als Druckgefühl im Magen? Könnte dich die sanfte Berührung deiner Hand an dieser Stelle beruhigen? Erkunde, was dir genau jetzt gut tut.

Möglicherweise kannst du dabei sogar etwas Neugierde und Forschergeist entwickeln.

 

#4 Aufmerksamkeit auf einen neutralen Fokus lenken

Du kannst den Fokus deiner Aufmerksamkeit von der belastenden Emotion hin zu etwas Neutralem lenken, wie zum Beispiel auf deinen Atem oder auf Geräusche.

Auch die Wahrnehmung deiner Körpergrenzen kann hilfreich sein, zum Beispiel indem du den Kontakt deiner Füße mit dem Boden spürst. Wenn du aufstehst, verstärkst du die Wirkung.

 

#5 Augen öffnen

Unser Sehvermögen hat den größten Einfluss auf unser Befinden. Wenn du dich bei der Meditation also zu sehr in Gefühlen oder Schmerzen verlierst hilft es, die Augen zu öffnen und die visuellen Reize besänftigend auf dich wirken zu lassen.

Wenn du bereit bist die Meditation fortzusetzen, kannst du auch mit halb geschlossenen Augen damit beginnen.

 

#6 Meditation beenden

Manchmal ist klug die Meditation zu beenden. Wenn du also den Eindruck hast, dass es dir nicht gut tut, beende die Praxis.

Solltest du das öfter erleben, empfehle ich dir ein Gespräch mit einem Meditations- bzw. Achtsamkeitslehrer, der individuell auf deine Situation eingehen kann.

 

 

 

 

Eine Antwort auf „6 wertvolle Tipps, wie du die Intensität deiner Meditation regulieren kannst

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