Formen der Meditation

Beim Meditieren übst du, deine Aufmerksamkeit bewusst auf ein Meditationsobjekt auszurichten – das kann die achtsame Wahrnehmung des Atems, ein Mantra oder eine Dankbarkeits- und Mitgefühlspraxis sein.

Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwei Meditationsformen: Die formale und die formlose Mediation.

Formale Meditation

Die formale Meditation ist vergleichbar mit einer Übungseinheit beim Erlernen eines Musikinstruments oder einer Sportart. Das kann unter Anleitung eines Lehrers geschehen oder für dich allein. Während dieser festgelegten Zeit widmest du dich ausschließlich der Praxis – klassischerweise in Form einer Sitz- oder Gehmeditation.

Dabei ist es wichtig, einen geschützten Raum zu haben. Sag deiner Familie oder deinen Mitbewohnern, dass du nicht gestört werden möchtest und schalte das Telefon aus.
Damit du nicht ständig darüber nachdenkst, wann die Zeit um ist, stellst du dir am besten einen Wecker oder verwendest eine Meditations-App.

Wenn du mit dem Meditieren noch nicht so vertraut bist, empfehle ich dir, mit geführten Meditationen zu beginnen. Sie geben dir einen geeigneten Rahmen, damit du dich ganz auf deine Erfahrung konzentrieren kannst.

Formlose Meditation

Sobald du die inneren Haltungen, die du in der formalen Praxis übst, im Alltag anwendest, spricht man von formloser Meditation. Wenn Geschirrspülen, Duschen und Einkaufen zum Meditationsobjekt werden, haben wir die Gelegenheit diese Erfahrungen mit dem Blick des Inneren Beobachters offen, neugierig und vor allem ganz unmittelbar zu erleben.

Neben der achtsamen Selbst-Wahrnehmung eignet sich die formlose Herangehensweise ganz besonders zum Praktizieren von Dankbarkeit, Mitgefühl und Mitfreude – schlicht und einfach deshalb, weil wir mit anderen Menschen und neuen Situationen in Kontakt kommen und dabei die inneren Haltungen in der Realität üben können.

2 Antworten auf „Formen der Meditation

  1. Pingback: Achtsamkeit im Alltag – Selbst-Mitgefühl

  2. Pingback: Dankbarkeitspraxis: Schritt-für-Schritt-Anleitung – Selbst-Mitgefühl

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