5 Ideen für mehr Leichtigkeit im Leben

Jeder kann selbst eine Menge dafür tun, dass sie/er sich wohlfühlt. Dabei sind es oft scheinbare Kleinigkeiten, die einen großen Effekt haben. Hier ein paar pragmatische Anregungen, wie du negative Momente reduzieren und mehr Zeit für angenehmere Gefühle haben kannst.

#1 Lächeln

Wenn wir glücklich sind, zaubert uns unser Gehirn ein Lächeln aufs Gesicht. Das funktioniert auch umgekehrt: Sobald wir lächeln erhält unser Denkorgan die Information, dass wir glücklich sind und schüttet (mehr) Endorphine aus.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Lächeln echt ist oder die Lippen es nur vortäuschen: Unsere Stimmung hebt sich und wir haben ein kleines bisschen mehr Freude in unser Leben gebracht.

Achtung: Professionelles Dauerlächeln hat leider den gegenteiligen Effekt. ;-(

#2 Großzügig sein

Anderen Menschen zu helfen oder ihnen etwas Gutes zu tun, macht glücklich. Wir spüren dann diese angenehme Wärme im Bauch und in der Herzregion. Großzügig zu sein, ist vermutlich die einfachste Übung, um nicht nur kurzfristig sondern auch auf lange Sicht glücklicher zu sein.

Du kannst Geld spenden, jemandem Zeit, ein Lächeln oder deine Aufmerksamkeit schenken. Alles, was du mit anderen teilst – ohne eine Gegenleistung zu erwarten, oder neidisch zu sein – zahlt auf dein persönliches Glückskonto ein und stärkt deine Beziehungen.

Schon alleine der erstgemeinte Beschluss großzügig zu sein, verbessert unser Wohlbefinden.

#3 Dankbar sein

Das meiste was wir erleben erscheint uns selbstverständlich. Wenn uns kalt ist, machen wir die Heizung an. Wenn der Kühlschrank leer ist, gehen wir einkaufen. Oft nehmen wir gar nicht wahr, dass uns gerade etwas Gutes widerfährt. Unser „Dankeschön“ ist dabei häufig nur eine höfliche Floskel. Wenn wir so durch Leben gehen, lassen wir unzählige Augenblicke einfacher Lebensfreude ungenutzt verstreichen.

Denn wenn wir von ganzem Herzen Danke sagen, bekommen wir Zugang zu angenehmen Gefühlen wie Freude, tiefer Zufriedenheit und Gelassenheit. Damit lenken wir unsere Aufmerksamkeit automatisch weg von unangenehmen Empfindungen hin zu leichteren und angenehmeren Gefühlen.

Die positive Nachricht: Dankbarkeit kann man trainieren!

#4 Bewusst atmen

Tiefes Atmen beruhigt. Du bekommst einen klareren Blick und kannst deine Emotionen besser kontrollieren. Zudem kannst du durch bewusste Atemzüge Zeit gewinnen.

Das ist vor allem in stressigen Situationen wichtig, in denen wir zu impulsiven Reaktionen neigen. Denn diese fügen schwierigen Situationen und Beziehungen nur weiteren, oft völlig unnötigen Konfliktstoff hinzu. Ganz zu schweigen von den Grübeleien und dem schlechten Gewissen, die einen hinterher häufig quälen.

Sobald du also merkst, dass Wut, Frust oder Angst deinen Puls in die Höhe treiben, atme tief ein und aus. Mach dir bewusst, dass diese Emotionen dazu da sind, dir zu zeigen, dass da gerade etwas ist, das du so nicht haben möchtest.

Auch wenn sich diese Gefühle extrem dringlich anfühlen, bedeuten sie meist nicht, dass du das sofort lösen musst. Vor allem heißt es nicht, dass du impulsiv reagieren sollst.

#5 Gute Umgangsformen

Mit guten Umgangsformen meine ich, aufrichtig freundlich, höflich und respektvoll mit anderen umzugehen. So fühlt sich der Umgang miteinander für alle Beteiligten sicherer und angenehmer an. Schlechtes Gewissen und Konfliktpotenzial werden minimiert. Es bleibt mehr Zeit für die schönen Seiten des Lebens.

Achtung: Es geht nicht darum, seine Bedürfnisse und Interessen permanent zu unterdrücken. Das birgt mindestens genauso viel Zündstoff, wie die eigene Nutzenoptimierung. Vielmehr steht das ausgewogene gegenseitige Geben und Nehmen im Vordergrund.

Der Trick bei diesen Anregungen ist, liebevoll und umsichtig mit sich und anderen umzugehen.
Keine Angst, das bedeutet NICHT, dass andere mit dir machen können, was sie wollen oder du dir etwas schön redest oder verdrängst.
Durch eine solche Grundhaltung wird dein Leben insgesamt leichter. Schon alleine deshalb, weil du weniger Angst davor hast, dass etwas schief läuft.

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